Informationen zum Spiel
L.A Noire erblickte in Europa am 20. Mai 2011 erstmal das Licht, wo es auf der PlayStation 3 und der Xbox 360 erschien. Wir PC-Spieler mussten beinahe ein halbes Jahr warten, genauer gesagt bis zum 11. November 2011, bis wir selbst in den Genuss des Spiels kommen konnten. Das Spiel wurde von Team Bondi entwickelt und Rockstar Games stand hinter dem Studio als Publisher. Obwohl sie ca. fünf Millionen Exemplare des Spiels verkaufen konnten, ging Team Bondi aufgrund der hohen Kosten für das Motion Capturing der Gesichtsanimationen pleite und schlossen am 5. Oktober 2011 das Studio. Das Spiel erhielt von der USK eine Altersfreigabe ab 16 und von PEGI eine ab 18 Jahren. L.A Noire beinhaltet nur einen Singleplayer, weshalb es weder einen Koop-Modus, noch einen Multiplayer gibt. Die Complete Edition des Spiels, welches das DLC-Bundle auch beinhaltet, hat auf Steam einen Preis von 29,99€ und umfasst eine Spieldauer von 30 Spielstunden.
Das Los Angeles der 1940er Jahre
Der Haupthandlungsort des Spiels ist die Stadt Los Angeles, dass die 1940er Jahre während der Nachkriegszeit repräsentiert. Diebstähle, Drogen, Morde, Intrigen und Korruption stehen an der Tagesordnung. Cole Phelps, der Hauptprotagonist des Spiels, wurde ehrenhaft entlassen und kehrt nach Los Angeles zurück, wo er als Streifenpolizist für das LAPD arbeitet. Schon in den ersten Fällen als Streifenpolizist, merkt man es Cole Phelps an, dass er ein aufrichtiger, ehrlicher und hartnäckiger Mann ist, der immer den Erfolg vor den Augen hat. Die Beförderung zum Detective lässt also nicht allzu lange auf sich warten. Man bahnt sich einen Weg durch die verschiedenen Stellen der Polizei, weshalb Phelps auch im Verlauf seiner Karriere im Verkehrdezernat, der Mordkommission, der Sitte und dem Branddezernat tätig ist. Schon bald bemerkt Cole Phelps, dass die Fälle tiefer ineinander verstrickt sind, als er gedacht hätte und kommt etwas Großem auf die Spur.
Die positiven Seiten an L.A Noire
Ich fange einfach mal mit der Steuerung an. Vor zwei Jahren hatte ich mich schon einmal ans Spiel rangesetzt, damals noch mit Maus und Tastatur. Lange gespielt habe ich es nicht und hatte es daraufhin wieder weggelegt. Ich gehe mal davon aus, dass die Steuerung mit Maus und Tastatur nicht die Beste war, aber auch nicht die Schlechteste. Bei meinem zweiten Versuch habe ich es dann mit einem Xbox 360 Controller gespielt und fand es mehr als hilfreich. Am positivsten hervor gestochen an der Steuerung, war vor allem das Vibrieren des Controllers bei der Spurensuche. Das Spiel hat bei der Untersuchung des Tatorts eine dafür angepasste Melodie, die einen bestimmten Ton eingebaut hat, sobald man über einen Hinweis läuft. Diesen Ton konnte man sehr einfach überhören. Das Vibrieren des Controllers, welches ebenfalls dich darauf hinweist dass du vor einem Hinweis stehst, hilft einem sehr weiter, weshalb ich euch nur zu einem Controller raten kann!
Wenn wir schon bei der Melodie sind, bleiben wir auch gleich dabei. Den Soundtrack empfinde ich als sehr gut, und ich denke, denn werde ich nicht mehr so schnell vergessen. Die Sprecher der Figuren finde ich ebenfalls sehr stark gewählt und passen einfach bestens zu ihnen. Einer der gelungensten Aspekte von L.A Noire sind die Gesichtsanimationen. Solch starke Gesichtsanimationen habe ich für ein Spiel aus dem Jahr 2011 fast noch nie, bzw. eher selten gesehen. Die Animationen dafür sind sehr wichtig für das Spiel, denn man muss die Gefühle und Emotionen der Figuren aus dem Gesicht lesen und erkennen, ob sie die Wahrheit sagen, etwas Vertuschen oder ob sie auch Lügen. Daraus bildet sich das Verhörsystem. Bei manch einer Figur tat ich mir sogar tatsächlich etwas Schwer, ihre Reaktion zu erkennen. Und für solch ein Problem, sind die Intuitionspunkte wie dafür gemacht. Sie helfen einem die Hinweise aufzudecken oder eine Antwort zu streichen. Diese sind sehr begrenzt, denn man kann nur fünf auf einmal haben. Man bekommt diese durch den Gewinn von Erfahrungspunkten, welche man durch Verhöre oder andere Nebenaufgaben bekommen kann. Unter diesen "Nebenaufgaben" fallen zum Beispiel das Lösen von Straßenverbrechen (40 Stück), das Entdecken von Sehenswürdigkeiten (30 Stück) und das Fahren von verschiedenen Fahrzeugen (95 Stück). Jedoch fand ich die Sehenswürdigkeiten am interessantesten, da es zu diesen noch Zusatzinformationen gab, welche auch teilweise in die Handlung mit eingeflossen sind. Letztendlich komme ich noch zum letzten positiven Punkt des Spiels: die eben erwähnte Handlung. Die Handlung empfand ich als äußerst tiefgründig. Vor allem die Flashbacks von Cole Phelps, welche ihn im Krieg zeigen, verdeutlichen das noch einmal. Dadurch erfährt man auch noch Einiges zu Cole Phelps selbst, und zu seinen ehemaligen, unter seinem Kommando stehenden Soldaten. Manche seiner ehemaligen Soldaten tauchen ebenfalls in der Handlung auf. Die Figuren des Spiels sind glaubhaft und einige tragen auch das Gesicht eines Schauspielers, wie Leland Monroe (John Noble) oder Cole Phelps selbst (Aaron Staton). Zusätzlich kann ich euch allen noch empfehlen, das DLC-Bundle dazu zu kaufen. Die darin beinhaltenden Zusatzfälle sind lohnenswert, günstig, spannend und gut in die Handlung mit eingebunden.
Wenn wir schon bei der Melodie sind, bleiben wir auch gleich dabei. Den Soundtrack empfinde ich als sehr gut, und ich denke, denn werde ich nicht mehr so schnell vergessen. Die Sprecher der Figuren finde ich ebenfalls sehr stark gewählt und passen einfach bestens zu ihnen. Einer der gelungensten Aspekte von L.A Noire sind die Gesichtsanimationen. Solch starke Gesichtsanimationen habe ich für ein Spiel aus dem Jahr 2011 fast noch nie, bzw. eher selten gesehen. Die Animationen dafür sind sehr wichtig für das Spiel, denn man muss die Gefühle und Emotionen der Figuren aus dem Gesicht lesen und erkennen, ob sie die Wahrheit sagen, etwas Vertuschen oder ob sie auch Lügen. Daraus bildet sich das Verhörsystem. Bei manch einer Figur tat ich mir sogar tatsächlich etwas Schwer, ihre Reaktion zu erkennen. Und für solch ein Problem, sind die Intuitionspunkte wie dafür gemacht. Sie helfen einem die Hinweise aufzudecken oder eine Antwort zu streichen. Diese sind sehr begrenzt, denn man kann nur fünf auf einmal haben. Man bekommt diese durch den Gewinn von Erfahrungspunkten, welche man durch Verhöre oder andere Nebenaufgaben bekommen kann. Unter diesen "Nebenaufgaben" fallen zum Beispiel das Lösen von Straßenverbrechen (40 Stück), das Entdecken von Sehenswürdigkeiten (30 Stück) und das Fahren von verschiedenen Fahrzeugen (95 Stück). Jedoch fand ich die Sehenswürdigkeiten am interessantesten, da es zu diesen noch Zusatzinformationen gab, welche auch teilweise in die Handlung mit eingeflossen sind. Letztendlich komme ich noch zum letzten positiven Punkt des Spiels: die eben erwähnte Handlung. Die Handlung empfand ich als äußerst tiefgründig. Vor allem die Flashbacks von Cole Phelps, welche ihn im Krieg zeigen, verdeutlichen das noch einmal. Dadurch erfährt man auch noch Einiges zu Cole Phelps selbst, und zu seinen ehemaligen, unter seinem Kommando stehenden Soldaten. Manche seiner ehemaligen Soldaten tauchen ebenfalls in der Handlung auf. Die Figuren des Spiels sind glaubhaft und einige tragen auch das Gesicht eines Schauspielers, wie Leland Monroe (John Noble) oder Cole Phelps selbst (Aaron Staton). Zusätzlich kann ich euch allen noch empfehlen, das DLC-Bundle dazu zu kaufen. Die darin beinhaltenden Zusatzfälle sind lohnenswert, günstig, spannend und gut in die Handlung mit eingebunden.
Die negativen Seiten an L.A Noire
Kommen wir zu den eher weniger guten Punkten des Spiels. Diese sind zwar nicht überwiegend, doch es gab auch Einiges was mich gestört hat. Die Grafik des Spiels ist nicht schlecht, keine Frage. Doch an manchen Stellen zeichneten sich ein paar matschige Texturen ab. Größtenteils waren diese zwar nur an den Details der Texturen zu erkennen, jedoch empfand ich diese als nicht weiter störend. Als klaren Negativpunkt hingegen, will ich darauf hinweisen, dass kein freies Speichern möglich ist. Das Spiel speichert automatisch nur an bestimmten Stellen der Handlung, und dadurch musste ich manchmal das ganze Erlebte noch einmal vom letzten Checkpoint aus spielen. Sei es jetzt eine Stelle wo ich gestorben bin oder irgendwo nicht mehr raus kam, dies sei nun so hingestellt. Zu den Gegnern und der Schwierigkeit des Spiels habe ich auch noch was auszusetzen. Die Gegner waren zu ideenlos, und ähnelten eher Kanonenfutter, als einer bedrohenden Gefahr. Das Spiel fand ich etwas zu einfach und zu wiederholend. Denn die Untersuchungen am Tatort hatten praktisch immer den gleichen Ablauf. Zum Tatort fahren, mit den jeweilig betroffenen/verdächtigen Personen sprechen, Tatort untersuchen, Adresse/Name herausfinden und zum nächsten Ziel fahren. Zusätzlich hätte Rockstar auch noch ein paar mehr Rätsel einbauen können, da es dem Spiel sicherlich nicht geschadet hätte. Dann komme ich noch zum letzten Negativpunkt: Die nur enthaltende englische Synchro. Es gibt zwar deutsche Untertitel, und die sind auch gut, jedoch finde ich es wichtig, bei solch einem Spiel auch eine deutsche Synchro dazu zu geben. Denn es ist schon schwer genug, gleichzeitig auf die Untertitel und die Mimik der verhörten Person zu achten.
Fazit
Im Großen und Ganzen kann ich Dir das Spiel empfehlen, und empfand es als erfrischende Idee, auch mal als Polizist zu spielen. Das Spiel besitzt zwar seine negativen Aspekte, jedoch sind diese nicht so schwerwiegend wie man es sich denkt. Ich möchte auch nochmal die Gesichtsanimationen, den Soundtrack sowie die Handlung des Spiels deutlich hervorheben, denn diese haben mich sehr überrascht.
Bewertung
Deshalb komme ich zum Entschluss, dem Spiel eine Wertung von 9/10 Punkten zu vergeben, denn diese hat es sich reichlich verdient.
Schlusswort
Abschließend möchte ich noch einmal erwähnen, dass ich sehr viel Spaß mit dem Spiel hatte und hoffe, dass Dir meine erste Kritik gefallen hat. Deshalb sind Verbesserungsvorschläge, Feedback und konstruktive Kritik in den Kommentaren gern gesehen! Mich würde es freuen, wenn du auch mal meine anderen Blogs besuchst, denn dort schreibe ich auch Kritiken. Die jeweiligen Links findest Du etwas weiter unten. Dann verabschiede ich mich mal und wünsche Dir noch einen schönen restlichen Tag, euer Roy.
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