Samstag, 12. März 2016

L.A NOIRE - Kritik (2016)

Hallo und herzlich willkommen bei meiner allerersten Kritik. Ich habe mich dazu entschieden, "L.A Noire" als erstes Spiel zu beurteilen. Im Laufe dieser Kritik werde ich Dir erzählen, was das Spiel so großartig macht und wo es weniger gut war. Aber bevor ich anfange, solltest Du dir einen kleinen Eindruck vom Spiel machen, indem Du dir diesen Trailer ansiehst: https://www.youtube.com/watch?v=xk69qfTRIgY

Informationen zum Spiel 


L.A Noire erblickte in Europa am 20. Mai 2011 erstmal das Licht, wo es auf der PlayStation 3 und der Xbox 360 erschien. Wir PC-Spieler mussten beinahe ein halbes Jahr warten, genauer gesagt bis zum 11. November 2011, bis wir selbst in den Genuss des Spiels kommen konnten. Das Spiel wurde von Team Bondi entwickelt und Rockstar Games stand hinter dem Studio als Publisher. Obwohl sie ca. fünf Millionen Exemplare des Spiels verkaufen konnten, ging Team Bondi aufgrund der hohen Kosten für das Motion Capturing der Gesichtsanimationen pleite und schlossen am 5. Oktober 2011 das Studio. Das Spiel erhielt von der USK eine Altersfreigabe ab 16 und von PEGI eine ab 18 Jahren. L.A Noire beinhaltet nur einen Singleplayer, weshalb es weder einen Koop-Modus, noch einen Multiplayer gibt. Die Complete Edition des Spiels, welches das DLC-Bundle auch beinhaltet, hat auf Steam einen Preis von 29,99€ und umfasst eine Spieldauer von 30 Spielstunden.


Das Los Angeles der 1940er Jahre


Der Haupthandlungsort des Spiels ist die Stadt Los Angeles, dass die 1940er Jahre während der Nachkriegszeit repräsentiert. Diebstähle, Drogen, Morde, Intrigen und Korruption stehen an der Tagesordnung. Cole Phelps, der Hauptprotagonist des Spiels, wurde ehrenhaft entlassen und kehrt nach Los Angeles zurück, wo er als Streifenpolizist für das LAPD arbeitet. Schon in den ersten Fällen als Streifenpolizist, merkt man es Cole Phelps an, dass er ein aufrichtiger, ehrlicher und hartnäckiger Mann ist, der immer den Erfolg vor den Augen hat. Die Beförderung zum Detective lässt also nicht allzu lange auf sich warten. Man bahnt sich einen Weg durch die verschiedenen Stellen der Polizei, weshalb Phelps auch im Verlauf seiner Karriere im Verkehrdezernat, der Mordkommission, der Sitte und dem Branddezernat tätig ist. Schon bald bemerkt Cole Phelps, dass die Fälle tiefer ineinander verstrickt sind, als er gedacht hätte und kommt etwas Großem auf die Spur.

Die positiven Seiten an L.A Noire


Ich fange einfach mal mit der Steuerung an. Vor zwei Jahren hatte ich mich schon einmal ans Spiel rangesetzt, damals noch mit Maus und Tastatur. Lange gespielt habe ich es nicht und hatte es daraufhin wieder weggelegt. Ich gehe mal davon aus, dass die Steuerung mit Maus und Tastatur nicht die Beste war, aber auch nicht die Schlechteste. Bei meinem zweiten Versuch habe ich es dann mit einem Xbox 360 Controller gespielt und fand es mehr als hilfreich. Am positivsten hervor gestochen an der Steuerung, war vor allem das Vibrieren des Controllers bei der Spurensuche. Das Spiel hat bei der Untersuchung des Tatorts eine dafür angepasste Melodie, die einen bestimmten Ton eingebaut hat, sobald man über einen Hinweis läuft. Diesen Ton konnte man sehr einfach überhören. Das Vibrieren des Controllers, welches ebenfalls dich darauf hinweist dass du vor einem Hinweis stehst, hilft einem sehr weiter, weshalb ich euch nur zu einem Controller raten kann!

Wenn wir schon bei der Melodie sind, bleiben wir auch gleich dabei. Den Soundtrack empfinde ich als sehr gut, und ich denke, denn werde ich nicht mehr so schnell vergessen. Die Sprecher der Figuren finde ich ebenfalls sehr stark gewählt und passen einfach bestens zu ihnen. Einer der gelungensten Aspekte von L.A Noire sind die Gesichtsanimationen. Solch starke Gesichtsanimationen habe ich für ein Spiel aus dem Jahr 2011 fast noch nie, bzw. eher selten gesehen. Die Animationen dafür sind sehr wichtig für das Spiel, denn man muss die Gefühle und Emotionen der Figuren aus dem Gesicht lesen und erkennen, ob sie die Wahrheit sagen, etwas Vertuschen oder ob sie auch Lügen. Daraus bildet sich das Verhörsystem. Bei manch einer Figur tat ich mir sogar tatsächlich etwas Schwer, ihre Reaktion zu erkennen. Und für solch ein Problem, sind die Intuitionspunkte wie dafür gemacht. Sie helfen einem die Hinweise aufzudecken oder eine Antwort zu streichen. Diese sind sehr begrenzt, denn man kann nur fünf auf einmal haben. Man bekommt diese durch den Gewinn von Erfahrungspunkten, welche man durch Verhöre oder andere Nebenaufgaben bekommen kann. Unter diesen "Nebenaufgaben" fallen zum Beispiel das Lösen von Straßenverbrechen (40 Stück), das Entdecken von Sehenswürdigkeiten (30 Stück) und das Fahren von verschiedenen Fahrzeugen (95 Stück). Jedoch fand ich die Sehenswürdigkeiten am interessantesten, da es zu diesen noch Zusatzinformationen gab, welche auch teilweise in die Handlung mit eingeflossen sind. Letztendlich komme ich noch zum letzten positiven Punkt des Spiels: die eben erwähnte Handlung. Die Handlung empfand ich als äußerst tiefgründig. Vor allem die Flashbacks von Cole Phelps, welche ihn im Krieg zeigen, verdeutlichen das noch einmal. Dadurch erfährt man auch noch Einiges zu Cole Phelps selbst, und zu seinen ehemaligen, unter seinem Kommando stehenden Soldaten. Manche seiner ehemaligen Soldaten tauchen ebenfalls in der Handlung auf. Die Figuren des Spiels sind glaubhaft und einige tragen auch das Gesicht eines Schauspielers, wie Leland Monroe (John Noble) oder Cole Phelps selbst (Aaron Staton). Zusätzlich kann ich euch allen noch empfehlen, das DLC-Bundle dazu zu kaufen. Die darin beinhaltenden Zusatzfälle sind lohnenswert, günstig, spannend und gut in die Handlung mit eingebunden.

Die negativen Seiten an L.A Noire


Kommen wir zu den eher weniger guten Punkten des Spiels. Diese sind zwar nicht überwiegend, doch es gab auch Einiges was mich gestört hat. Die Grafik des Spiels ist nicht schlecht, keine Frage. Doch an manchen Stellen zeichneten sich ein paar matschige Texturen ab. Größtenteils waren diese zwar nur an den Details der Texturen zu erkennen, jedoch empfand ich diese als nicht weiter störend. Als klaren Negativpunkt hingegen, will ich darauf hinweisen, dass kein freies Speichern möglich ist. Das Spiel speichert automatisch nur an bestimmten Stellen der Handlung, und dadurch musste ich manchmal das ganze Erlebte noch einmal vom letzten Checkpoint aus spielen. Sei es jetzt eine Stelle wo ich gestorben bin oder irgendwo nicht mehr raus kam, dies sei nun so hingestellt. Zu den Gegnern und der Schwierigkeit des Spiels habe ich auch noch was auszusetzen. Die Gegner waren zu ideenlos, und ähnelten eher Kanonenfutter, als einer bedrohenden Gefahr. Das Spiel fand ich etwas zu einfach und zu wiederholend. Denn die Untersuchungen am Tatort hatten praktisch immer den gleichen Ablauf. Zum Tatort fahren, mit den jeweilig betroffenen/verdächtigen Personen sprechen, Tatort untersuchen, Adresse/Name herausfinden und zum nächsten Ziel fahren. Zusätzlich hätte Rockstar auch noch ein paar mehr Rätsel einbauen können, da es dem Spiel sicherlich nicht geschadet hätte. Dann komme ich noch zum letzten Negativpunkt: Die nur enthaltende englische Synchro. Es gibt zwar deutsche Untertitel, und die sind auch gut, jedoch finde ich es wichtig, bei solch einem Spiel auch eine deutsche Synchro dazu zu geben. Denn es ist schon schwer genug, gleichzeitig auf die Untertitel und die Mimik der verhörten Person zu achten.

Fazit


Im Großen und Ganzen kann ich Dir das Spiel empfehlen, und empfand es als erfrischende Idee, auch mal als Polizist zu spielen. Das Spiel besitzt zwar seine negativen Aspekte, jedoch sind diese nicht so schwerwiegend wie man es sich denkt. Ich möchte auch nochmal die Gesichtsanimationen, den Soundtrack sowie die Handlung des Spiels deutlich hervorheben, denn diese haben mich sehr überrascht.

Bewertung


Deshalb komme ich zum Entschluss, dem Spiel eine Wertung von 9/10 Punkten zu vergeben, denn diese hat es sich reichlich verdient.

Schlusswort


Abschließend möchte ich noch einmal erwähnen, dass ich sehr viel Spaß mit dem Spiel hatte und hoffe, dass Dir meine erste Kritik gefallen hat. Deshalb sind Verbesserungsvorschläge, Feedback und konstruktive Kritik in den Kommentaren gern gesehen! Mich würde es freuen, wenn du auch mal meine anderen Blogs besuchst, denn dort schreibe ich auch Kritiken. Die jeweiligen Links findest Du etwas weiter unten. Dann verabschiede ich mich mal und wünsche Dir noch einen schönen restlichen Tag, euer Roy.

Social Media


Mittwoch, 2. März 2016

Vorstellung + Meine Faszination für Videospiele

Das bin ich!


Vorstellung

Hey Du! Mein Name ist Roy, bin 16 Jahre alt und komme aus dem Süden Österreichs. Derzeit besuche ich eine höhere Schule. Genauer gesagt, eine HTL. Aber diese Information sollte eigentlich irrelevant sein. Meine Hobbys sind eigentlich ziemlich einfach und überschaubar. Ich bin großer Fanatiker von Filmen, Serien, Videospiele und Bücher, weshalb ich mich hier angemeldet habe, um diese zu kritisieren. Ebenfalls bin ich ein begeisterter Sammler aller möglichen Figuren und Collector's Editions. Zusätzlich interessiere ich mich noch für das Reisen, welches ich jedoch bisher noch nicht so richtig ausführen konnte bezüglich meiner schulischen Laufbahn. Jetzt weißt du wer ich bin, aber wer bist Du?

Meine Faszination für Videospiele

Diesen Text werde ich nun jeder Kategorie entsprechend anpassen, denn ich will Dir ja auch erklären, wie ich die Faszination zum jeweiligen Medium überhaupt entdeckt habe.
Zu Videospiele fühle ich mich von alldem am meisten hingezogen und hierzu gibt es wohl auch am meisten zu erzählen schätze ich mal. Aber fangen wir einmal ganz von vorne an, zwischen den Jahren 2002 und 2003. Ich kann mich zwar nicht mehr genau an meinen ersten Kontakt mit einem Videospiel erinnern, aber ich glaube, dass es die Spiele "Pokemon Saphir" (2002) und "Super Mario Land" (1989) auf meinem Gameboy Advance SP waren. Vor allem Super Mario Land, welches jetzt schon beinahe 27 Jahre alt, ist ein richtig alter Schinken, der etwas sehr Nostalgisches an sich besitzt. Jedenfalls verbrachte ich in den zwei Spielen mit meinem damaligen Alter zwischen drei bis vier Jahren doch sehr viel Zeit. Die beiden Spiele waren immer überall mit dabei. Egal ob eine Autofahrt nach Wien, am Strand in Italien oder beim Besuch der Verwandten, immer habe ich sie mitgenommen (was für schöne Zeiten!).

Was will ich hier auf Blogspot?


Ich komme mal auf den Aspekt zurück, welchen ich im Abschnitt der Vorstellung bereits etwas Angesprochen habe, nämlich die Schule. Ich merke bereits seit geraumer Zeit, dass mir die Schule, die ich besuche, keinen Spaß mehr macht und ich mich schon seit längerer Zeit für andere Sachen interessiere. Ich habe zwar noch nicht mal mein Abi/Matura, aber möchte in ferner Zukunft studieren. Diese Zweige, welche ich studieren möchte haben in entfernter Weise auch etwas mit meinen Hobbys zu tun. Ich möchte nämlich in den kommenden Jahren entweder "Journalismus" oder "Filmwissenschaften" studieren. Diese zwei Bereiche sind Sachen, die mich ungeheuerlich interessieren. Deshalb starte ich einen Versuch zu Bloggen/Kritiken zu schreiben. Die bisherigen Bereiche, decken sich mit den oben genannten Hobbys ab (Filme, Serien, Videospiele und Bücher). Formate habe ich mir ebenfalls bereits ausgesucht. Einerseits wird es Kritiken geben, andererseits wird es auch mal etwas Anderes geben, wie Top-Listen und so weiter. Ebenfalls werde ich hier auch hin und wieder mal Abseits meiner Hobbys etwas Bloggen, was aber durchaus etwas Seltener vorkommen kann.

Social Media


Die Social Media Links werde ich ebenfalls immer zum Abschluss eines Beitrags hier reinsetzen.

Zum Blog über Bücher: http://roysbuchkritik.blogspot.co.at/
Zum Blog über Videospiele: http://roysspielkritik.blogspot.co.at/

Du kannst mir auch Fragen oder Antworten hier hin schicken: Roy.Blogspot@gmx.at

Schlusswort


Ein Bild von mir persönlich werde ich hier mal nicht dazugeben, denn ich will meine Anonymität hier im Internet ja immerhin genießen, oder nicht? Konstruktive Kritik und Feedback ist immer gerne gesehen. Egal ob in der Kommentarfunktion von Blogspot oder an die betreffende E-Mail von oben. Mich würde es auch freuen, wenn Du auch mal meine anderen Blogs abcheckst.

Dann wünsche ich Dir noch einen schönen, restlichen Tag und bis zum nächsten Mal,
Euer Roy.